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Filminfo:
I:
Ich bin Nummer Vier

Plakat Ich bin Nummer Vider

Proppere Teenager im Kampf
gegen die Generationen

Titel

Ich bin Nummer Vier
(I am Number Four)

Drehbuch

Alfred Gough + Miles Millar + Marti Noxon
nach dem Roman von Jobie Hughes & James Frey alias Pittacus Lore)

Regie D.J. Caruso, USA 2011
Darsteller

Alex Pettyfer, Timothy Olyphant, Teresa Palmer, Dianna Agro, Callan McAuliff, Kevin Duran, Jake Abe, Jeff Hochendoner, Patrick Sebes, Greg Townley, Reuben Langdo, Emily Wickersham, Molly McGinnis u.a.

Genre SciFi/Thriller
Filmlänge 88 Minuten

Inhalt

John ist kein gewöhnlicher Teenager: Kurz nach seiner Geburt wurde sein Heimatplanet zerstört. Mit acht weiteren Kindern, die die Katastrophe überlebten, konnte er auf der Erde in Sicherheit gebracht werden. Seitdem ist John, begleitet von seinem Beschützer Henri, auf der Flucht.

Unter ständig wechselnden Identitäten ziehen sie von Stadt zu Stadt - ohne Familie, ohne Freunde, ohne Vergangenheit. Als sie sich in Paradise, einer kleinen Stadt in Ohio niederlassen, überschlagen sich die Ereignisse: John, mittlerweile ein junger Mann, entdeckt, dass er über erstaunliche, übernatürliche Kräfte verfügt, die zunehmend an Stärke gewinnen.

Als er sich in Sarah verliebt, will er zum ersten Mal in seinem Leben nicht mehr auf der Flucht sein. Doch die skrupellosen Feinde, die hinter den Überlebenden her sind, haben ihn aufgespürt und greifen an.
John muss sich seinem Schicksal stellen. Drei sind bereits tot. Er ist Nummer vier ...

Was zu sagen wäre

Ein Film für die Zielgruppe "coming of age", vulgo: "Teenager". Ein Teenager entdeckt besondere Kräfte in seinem Körper, rebelliert gegen tradierte Regeln, fühlt sich von den Erwachsenen unverstanden, findet Gleichgesinnte und geht seinen eigenen Weg. Solche Geschichten werden für jede Generation einmal neu durchdekliniert - in diesem Fall angepasst an die Generation Playstation mitsamt modernster Action-Technik und mit der Sehnsucht angereichert, eigentlich "nicht hierher" zu gehören - irgendwo da draußen ...

Optisch erinnert Vieles an die TV-Serie "Smallville", die zwischen 2002 und 2012 lief. Auch hier stand der Teenager mit unentdeckten Kräften einer fremden Welt gegenüber und hatte seine Heimat im ländlichen Kansas zwischen rotem Farmhaus und goldglänzendem Silo. Die Ähnlichkeit liegt wohl daran, dass hier wie dort Alfred Gough und Miles Millar die treibenden Kräfte waren.

Die Story ist leidlich spannend, die Teenanger ordentlich blond & propper und natürlich reiten sie am Ende in eine mögliche Fortsetzung. Bei so einem Film kann man schlecht viel falsch machen. Wäre ich heute (zum Zeitpunkt dieses Films) irgendwas zwischen 12 und 17, fände ich den Film wahrscheinlich klasse und fühlte mich verstanden.

Als leidlich Erwachsener sehe ich das Produkt einer durchgestylten Marketingstrategie mit mancherlei Logikch. Aber für solche wie mich ist dieser Film ja auch nicht gemacht worden.

Wertung: 4 von 7 €uro