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Inhalt30 Oktober 1963 --Halloweenday! In der verträumten Kleinstadt Haddonfield, Illinois killt Michael Meyers seine Schwester. Michael ist 8 Jahre alt. 15 Jahre später: Michael bricht aus der psychatrischen Anstalt aus und kehrt zurück nach Haddonfield. Ihm dicht auf den Fersen ist sein Psychater, Dr. Loomis. Er weiß: Meyers ist gefährlich, ist das "personifizierte Böse". Loomis kann aber nicht verhindern, daß Michael Myers ein Blutbad anrichtet. Immerhin entdeckt er ein Muster. Michael lauert drei Mädchen auf, die in der Halloween-Nacht Babysitten. Eine von ihnen, Laurie, erlebt ihren ganz persönlichen Halloween-Alptraum. Andere werden gar nichts mehr erleben... Was zu sagen wäreMit Halloween hatte John Carpenter 1978 zunächst nur einen sensationell spannenden Horrorthriller gedreht, dessen eigenkomponierte Musik schnell zum Klassiker wurde. Aber dann wurde Carpenter zum Paten für ein ganz neues Genre: das Kino-Slasher-Horror-Genre, das zahllose Epigonen hervorbrachte - allein sein Film erlebte 7 Fortsetzungen - das ist der Stand von November 2002. Ansonsten tobten sich verrückte Killer aus am "Freitag, der 13.", an "Muttertag", ließen uns "Nightmare on Elm Street" erleben, den "Tanz der Teufel" und dergleichen mehr. Immer waren es gut aussehende Studenten/innen, die sich der Verrückten erwehren mußten, bzw., gemeuchelt wurden. Das Muster war durchsichtig: "schneller Sex" der Nebenrollen war ein ebenso sicheres Indiz dafür, das Ende des Films nicht zu erleben wie unmäßiger Drogenkonsum oder die kurzfristige Trennung eines Einzelnen von der Gruppe nach dem Motto "Bin gleich wieder da". 1997 - das Genre war längst zum Videothekenstaubfänger degradiert - erlebte es eine Wiedergeburt durch Wes Cravens "Scream - Schrei!, in dem all die Regeln herrlich durch den Kakao gezogen wurden. Jetzt lebte der Horror und starben die Studenten wieder! Wertung: 6 von 6 €uro John Carpenter hatte für seinen wegweisenden Klassiker 300.000 Dollar zur Verfügung. Es entstand der Gewinn trächtigste Independent Film aller Zeiten. Die Hälfte des Budgets ging für die Panavision-Kameras drauf, damit der Film in echtem Cinemascope (2:35:1) gedreht werden konnte. Dafür musste an allen Ecken gespart werden:
Die Kids gucken "Das Ding aus einer anderen Welt" (Howard Hawks, USA 1951) im Fernsehen. John Carpenter dreht ein Remake des Films 1982. Haddonfield, Illinois, gibt es nicht. Sehr wohl aber Haddonfield, New Jersey. Es ist die Heimat der Halloween-Autorin und -Produzentin Debra Hill. Zu Beginn des Films, wenn der junge Michael Myers zum Messer greift - gefilmt mit subjektiver Kamera - sehen wir die Hand von Debra Hill. Michael Myers wurde benannt nach dem europäischen Verleihchef von Carpenters Vorgänger Assault - Anschlag bei Nacht. Eine etwas bizarre Art des Dankes an den Mann, der den Film auf dem Kontinent zum Erfolg verhalf. Die Halloween-Serie:
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