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The Green Hornet

Plakat The Green Hornet

Diesen Comic hätte Hollwood
besser schlafen lassen

Titel The Green Hornet
(The Green Hornet)
Drehbuch Seth Rogen + Evan Goldberg
nach der Radioserie von George W. Trendle
Regie Michel Gondry, USA 2010
Darsteller

Seth Rogen, Jay Chou, Cameron Diaz, Tom Wilkinson, Christoph Waltz, David Harbour, Edward James Olmos, Jamie Harris, Chad Coleman, Edward Furlong, Jill Remez, Joe O'Connor, Morgan Rusler, Joshua Erenberg, Analeigh Tipton u.a.

Genre Comic, Action
Filmlänge 119 Minuten

Inhalt

Britt Reid ist der Sohn des prominentesten und mächtigsten Medienmagnaten von L.A. - und vollauf damit zufrieden, die örtliche Party-Szene aufzumischen und auch weiterhin ein planloses Leben zu führen. Doch als sein Vater plötzlich stirbt und Britt sein gewaltiges Medienimperium erbt, ändert sich alles.

Britt geht eine ungewöhnliche Freundschaft mit Kato ein, einem der fleißigsten und erfinderischsten Angestellten seines Vaters. Gemeinsam sehen sie ihre Chance gekommen, zum ersten Mal in ihrem Leben etwas Sinnvolles zu tun: Verbrechen bekämpfen. Doch um das tun zu können, beschließen sie, selbst zu Verbrechern zu werden. Sie schützen das Gesetz, indem sie es brechen.

Als The Green Hornet streift Britt gemeinsam mit Kato nachts durch die Straßen von L.A.. Dank seiner genialen Einfälle und Fähigkeiten, konstruiert Kato die ultimative, technisch allem bisher Dagewesenem überlegene Retro-Waffe: The Black Beauty, ein unzerstörbares Auto, das über genauso viel PS wie Feuerkraft verfügt. The Green Hornet und Kato sorgen schnell für einiges Aufsehen mit ihrer rollenden, mobilen Festung auf ...

Was zu sagen wäre

Filmplakat The Green HornetChristoph Waltz wiederholt in Rolle 1 nach seinem Oscar-Gewinn seine Rolle,für die er den Oscar bekam, Tom Wilkinson verscherbelt sich unter Wert und Cameron Diaz hatt offenbar gerade nichts aneres zu tun und ist, wie ihrer Rolle im Film vorgehalten wird, mit 38 Jahren ja auch schon ganz schön alt und muss also dankbar sein, überhaupt noch vor die Kamera zu dürfen.

Diese Hornisse sticht nicht. Die Figuren bleiben unsympathisch, die Handlung stolpert wirr durch scheinbar willkürlich aneinandergeklebte Situationen und irgendeine Motivation irgendeiner handelnden Figur ist gleich gar nicht zu erkennen; oder will uns der Film allen Ernstes weiß machen, dass ein schwabbeliger Playboy sich nur deshalb entschließt, seine geerbeten Millionen in den maskierten Kampf gegen das Böse zu investieren, damit er weiterhin den tollen Kaffee seines chinesischen Butlers serviert bekommt?

Ich liebe Comicverfilmungen und bin bisweilen überrascht, wenn die Filme das Niveau ihrer gezeichneten Vorlagen erreichen, bzw. diese übertreffen - Iron Man, Spider-Man 1 oder Christopher Nolans BATMAN-Filme stehen dafür. Aber einem Film jeglichen Sinn vorzuenthalten, nur weil es sich doch nur um ein Comic handelt. Das ist eindeutig zu wenig.

stern.de bemerkte treffend: "Wenn nach The Green Hornet der Abspann läuft, hat man genug. Genug vom schreienden Seth Rogen, genug von Explosionen, genug von Verfolgungsjagden, genug von unmotiviertem Umhergerenne, ja sogar genug vom Lächeln der Cameron Diaz. Möglicherweise würden sich sogar 12-Jährige nach diesem Kirmesbesuch übergeben."

Wertung: 1 von 7 €uro