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InhaltInvestmentbanker Nicholas Van Orten hat alles. Er ist erfolgreich, gelangweilt, eiskalt. Zum 48. Geburtstag erhält er von seinem ungeliebten Bruder ein seltsames Geschenk: die Teilnahme an einer völlig neuen, mysteriösen Unterhaltungsform --The Game. Plötzlich sieht sich Van Orten echten und eingebildeten Gegnern gegenüber. Sein Leben verwandelt sich eine Achterbahn durch Paranoia, Gewalt und Chaos. Das geheimnisvolle Spiel entwickelt sich zu einer bedrohlichen Realität, die den kontrollierten Banker bis zum Identitätsverlust treibt...
Was zu sagen wäreDavid Fincher brauchte genau einen Kinofilm, um der Welt klarzumachen, daß es finanzielle Erfolge neben softig weicher Hollywoodmassenware gibt: "Alien 3"hieß der Film und setzte Akzente. Finchers zweiter Film heißt "Sieben" und markierte einen Horror im grauen Alltag ohne schleimtriefende Wesen. Fincher ist Spezialist für düstere Geschichten in düsteren Welten. In "The Game" präsentiert er uns eine Welt, die oberflächlich nach unseren Regeln funktioniert. Darin ein seltsames Gebilde, das angeblich "das Spiel" verkauft und von dem nach 20 Minuten nicht mehr klar ist, ob es diese Gesellschaft wirklich gibt oder ob sich Van Ortens Bruder einen üblen Scherz erlaubt. Ein Film voller faszinierender Rätsel, an dessen Ende es noch einen Höhepunkt gibt, der aber, lässt man sich naiv auf diese Geschichte ein, nie wirklich überrascht. Denn: das titelgebende Spiel ist zwar grausam, aber eben doch ein Spiel. Oder...? Wertung: 5 von 6 €uro Die Filme von David Fincher |