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InhaltDie Antarktis, Winter, eine us-amerikanische Forschungsstation: Ein Hubschrauber nähert sich aus der Ferne. Die Stationsmitglieder halten neugierig ihre Ferngläser vors Gesicht und sehen ... einen Hund, der durch den Schnee auf ihre station zuläuft. Ein Mann im Hubschrauber schießt auf den Hund, trifft aber nicht. Die Wissenschaftler retten den Hund. Der Hubschrauber landet. An Bord. Zwei Kollegen aus der norwegischen Station, 50 Kilometer weit weg. Sie gebärden sich wie wahnsinnig, wollen Hund unbedingt töten.Vor lauter Hysterie sprengt einer der Norweger aus Versehen sich selbst mit dem Hubschrauber in die Luft. In der weiteren Auseinandersetzung wird der zweite Norweger in Notwehr erschossen. Keiner versteht, was eigentlich los ist. Also macht sich eine kleine Gruppe auf, die norwegische Station zu inspizieren. Sie ist zerstört. Nur der Funker sitzt noch vor seinem Gerät. Er hat sich die Kehle durchgeschnitten. Draußen im Schnee entdecken die Männer einen verbrannten Leichnam, der die Form eines deformierten Menschen hat. Sie wollen die Leiche untersuchen und bringen sie in ihre Station. Ein Arzt stellt fest, dass die Organe der Leiche ganz normale, menschliche Organe sind und somit liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei dem Leichnam um einen Menschen handelt. Aber es findet sich keine Erklärung für die Deformationen. Die Erklärung dafür lässt nicht lange auf sich warten: Der zugelaufene Hund gebärdet sich plötzlich wie verrückt - jault, bellt, wälzt sich auf dem Boden. Und platzt auf. Heraus wächst ein blutiges ... Wesen, das sehr angriffslustig ist. Der Hund waroffenbar Wirtstier einer außerirdischen Lebensform, die in amöben- oder krebsgeschwürartigen Metamorphosen die Gestalt des infizierten Wirtes annimmt und sich auch teilen kann. Auf mitgebrachten Videoaufnahmen entdecken die Wissenschaftler, dass die norwegischen Forscher ein Raumschiff freigelegt hatten, das seit über 100.000 Jahren im Eis verborgen war. Mit diesem Raumschiff wurde das Alien freigelegt. Für den Leiter der Basis und seine Männer bricht in der klaustrophobischen Enge der Station der blanke Terror aus. Niemand kann mehr sagen, wer eventuell durch das Alien infiziert ist - oder besser: wer schon ein alien ist. Lässt man dem Ding nämlich etwas Zeit, verwandelt es sich komplett - Zelle für Zelle - in sein Wirtstier. Immerhin: Feuer mag es nicht. Ein Bluttest soll Klärung bringen, wer möglicherweise infiziert ist. Der, dessen Blutprobe auf Hitze ... irgendwie reagiert, ist ein Alien. Der Test bringt etwas Klärung. Und fordert mehrere Tote. Eine Flucht ist längst ausgeschlossen - die Geräte wurden sabotiert. Statt eines Wissenschaftler nimmt schließlich der Hubschrauberpilot R.J. MacReady die Führung der Gruppe. Aber so recht was reißen kann auch er nicht mehr. Auf furchtbare Weise wird die Besatzung weiter dezimiert. MacReady und die Überlebenden werden die Station nicht mehr verlassen können, aber sie können ... sie müssen das Ding daran hindern, die zivilisierte Welt - in der perfekten Maske eines Wissenschaftlers - zu erreichen ... Was zu sagen wäre
"Das Ding aus einer anderen Welt" floppte. Dafür gab es zwei Gründe. Der eine war offensichtlich: Die Splatter-Elemente (Maskeneffekte: Rob Bottin) waren fünf Jahre nach Star Wars und drei Jahre nach Alien - Das unheimliche Wesen aus einer anderen Welt schon ziemlich gestrig - obwohl Carpenter auch hier einen Magic Moment der Filmgeschichte erschuf: Wilford Brimley, vom Alien verseucht, platzt auf und läuft als Matsch-Kopf mit Spinnenbeinen durch die Station. Der andere Grund für das Scheitern des Films war die denkbar ungeschickte Platzierung des Films im Juni 1982 - kurz nach dem Kinostart von Steven Spielbergs E. T. – Der Außerirdische. Seitdem hatten die Kinozuschauer ein sehr einseitig-festgezurrtes Bild eines Alien, das die Erde besucht; und es war kein matschiges Bild. Carpenter waren das schlechte Box Office und die schlechten Kritiken egal. Er verteidigte sein Werk, wann immer er das nötig fand: "Das ist mein Lieblingsfilm, da habe ich Horror gezeigt." Das Beste am vorliegenden Film ist die Eingangssequenz: Die Weite der Antarktis. Schnee. Blauer Himmel. Der Hund. Der Hubschrauber. Die dumpf-rythmische Musik - hier Carpenter, nicht Morricone - dann die ersten Schüsse. Eine groß-ar-ti-ge Sequenz. Dagegen stinkt der ganze Splatter in der Folge völlig ab. Das Onlinelexikon Wikipedia weiß: Bei seiner Kinoauswertung lief der Film mit einer Freigabe "ab 16". Danach wurde die Freigabe auf "ab 18" erhöht und die ungekürzte Fassung am 29. September 1984 indiziert. Im August 2009 hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien den Film von der Liste der jugendgefährdenden Medien gestrichen. Die FSK hat den Film nach der Listenstreichung am 23. September 2009 im Auftrag von Universal neu geprüft und ihn ungeschnitten mit einer Altersfreigabe "ab 16 Jahren" freigegeben. Solange der Film auf dem Index stand, durften nur gekürzte Fassungen im Free-TV gesendet werden. Wertung: 7 von 10 D-Mark Die Qualität dieses Films erweist sich eigentlich erst, seit 2011 eine Art Neuverfilmung in die Kinos kam: The Thing von dem Holländer Matthijs van Heijningen Jr. in Szene gesetzt, erzählt in seiner Version, was auf der norwegischen Station vorgefallen ist. |