Filminfo:
C: Carrie - Des Satans jüngste Tochter
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das Albtraum-Finale
des Buches
hat De Palma weggelassen
| Titel |
Carrie - Des Satans jüngste Tochter
(Carrie) |
| Drehbuch |
Lawrence D. Cohen |
| Regie |
Brian DePalma, USA 1976 |
| Darsteller |
Sissy Spacek, Piper Laurie, Amy Irving, William Katt, John Travolta, Nancy Allen, Betty Buckley, P.J. Soles, Priscilla Pointer, Sydney Lassick, Stefan Gierasch, Michael Talbott, Doug Cox, Harry Gold, Noelle North u.a. |
| Genre |
Horror |
| Filmlänge |
94 Minuten |
Inhalt
Im Umkleideraum nach dem Sportunterricht hat Carrie White ihre erste Menstruation. Von ihrer fanatisch religiösen Mutter gänzlich unaufgeklärt gelassen, gerät sie in Panik. Ihre Mitschülerinnen sehen darin nur einen neuen Anlaß, das schüchterne Mädchen mit Hohn und Spott zu überziehen.
Niemand weiß, dass Carrie telekinetische Kräfte hat. Mit den Jahren hat das einsame Mädchen diese Gabe verfeinert, ohne jedoch jemals davon Gebrauch zu machen. Davor hat sie zuviel Angst. Zumal ihre Mutter sie wahrscheinlich wieder als vom Teufel besessen in den Schrank sperren würde.
Beim Jahresabschlußball erreicht die Gemeinheit an der Schule ihren perversen Höhepunkt: die Schüler locken Carrie in eine Falle und überschütten sie vor aller Augen mit einem Eimer Schweineblut.
Carrie verliert die Fassung und verwandelt den Saal in ein Inferno...
Was zu sagen wäre
"Carrie" war der Roman, der für Stephen King den Durchbruch zum ungekrönten Meister der modernen Horror-Literatur bedeutete --der einzige Roman, den ich in einer Nacht zweimal gelesen habe.
Der junge Brian DePalma, ein erklärter Hitchcock-Fan, machte daraus diese beklemmende Studie eines einsamen Mädchens, für das die erste Menstruation nicht das Erwachsen werden bedeutet, sondern die Hölle.
Fanatische, verblendete Religiosität zieht sich durch Kings Werk wie ein roter Faden. Der ließ Carrie mittels ihrer telekinetischen Gabe eine ganze Stadt in Schutt und Asche legen.
Warum DePalma sich auf die Schule beschränkt hat, ist nicht bekannt. Womöglich wären die Kosten dafür zu hoch gewesen.
Wertung: 8 von 11 Mark
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