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InhaltEine Polizeistation in einem heruntergekommenen Bezirk von L.A. soll geräumt werden. Die meisten Cops sind bereits entschwunden, die Telefone gekappt, und nur eine Notbesetzung hält die Stellung. Da tauchen erst ein Transport mit drei verurteilten Mördern und dann der sinneswirre Vater eines ermordeten Mädchens auf. Letzterer hat kurz zuvor an den Tätern Rache geübt und befindet sich jetzt auf der Flucht vor einer zahlenstarken, bestens bewaffneten Streetgang. Wie eine Partisanenarmee belagern deren Mitglieder die Polizeistation und zwingen die Eingeschlossenen zu einer mörderischen Schlacht... Was zu sagen wäreDieser ebenso brutale wie mitreißende Film markiert einen nur wenige Filme dauernden Höhepunkt im Schaffen John Carpenters. Davor hatte er mit "Dark Star" eine witzige, philosophisch angehauchte Science-Fiction-Farce inszeniert. Jetzt kam Assault und spätestens, als ein Streetgang-Member nach etwa 15 Minuten das kleine Mädchen mit der Eiswaffel erschießt - in Großaufnahme - war Carpenter ein Platz in allen Feuilletons sicher. Selten zuvor war Gewalt so konsequent als sinnlos, brutal, und aus der Gesellschaft heraus geboren gebrandmarkt worden. Danach drehte Carpenter Halloween, Die Klapperschlange, The Fog und Das Ding aus einer anderen Welt und dann noch einige Filme, die nicht der Rede Wert sind. Die Klasse von Assault erreichte er nie wieder. Nach der Klapperschlange erlebte eine verstümmelte Version von Assault eine Wiederaufführung unter dem Titel "Das Ende" Wertung: 10 von 10 D-Mark |