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Am Ende der Gewalt

Plakat: Amadeus

Wenders' Kopfkino produziert
große Bilder vor k(l)einer Story

Titel Am Ende der Gewalt
(The End of Violence)
Drehbuch

Nicholas Klein

Regie Wim Wenders, Frankreich / Deutschland / USA 1997
Darsteller

Bill Pullman, Andie MacDowell, Gabriel Byrne, Loren Dean, Traci Lind, Daniel Benzal, K. Todd Freema, John Dieh, Pruitt Taylor Vince, Peter Horton, Udo Kier, Enrique Castillo, Nicole Parker, Rosalind Chao, Marshall Bell, Frederic Forrest, Samuel Fuller, Henry Silva, Sam Phillips, Michael Massee u.a.

Genre Thriller / Drama
Filmlänge 114 Minuten

Inhalt

Mike Max hat sich seinen hohen Lebensstandard mit der Produktion brutaler Gewaltfilme erarbeitet. Als er mit realer Gewalt konfrontiert wird - zwei Killer sind ihm auf den Fersen - muss der gutsituierte Produzent fliehen.

Er findet Unterschlupf bei einer mexikanischen Familie. Von hier aus macht er sich auf die Suche nach den Auftraggebern der Killer ...

Was zu sagen wäre

Wim Wenders lässt in seinem Thriller das Thema Gewalt mitschwingen, ohne sich in Brutalo-Orgien on screen zu ergehen. Die zunächst wirren Handlungsstränge verdichten sich am Ende zu einem komplexen Konstrukt, das durch die alles beherrschende Gewalt getragen wird.

Dennoch kommt Wenders nicht von seinem verkopften Ansatz los. So ist der Film kein guter Thriller, der das Rätsel der Killer zum Ansatz hat, noch ist er ein besonders erhellender Debattenbeitrag zum Thema Gewalt & Kino. Das beides ebenso zusammenhängt, wie beides wenig miteinander zu tun hat, ist eine Binse. Andreas Kilb moniert in diesem Zusammenhang damals in der "Zeit": Statt Gewalt, Schmerz und Verlorenheit zu zeigen, deckt Wenders sie mit Drehbuchphrasen zu."

Am Ende der Gewalt ist am Ende klassisches Wenders-Lino: Grandiose Bilder grandioser Landschaften und Gesichter. Und eine Geschichte, die eigentlich nur gebraucht wird, um grandiose Bilder Landschaften grandios bebildern zu können.

Wertung: 5 von 11 D-Mark