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InhaltPete Sandich ist Feuerlöschpilot. Auf waghalsigen Einsätzen zur Brandbekämpfung in Waldgebieten riskiert er ein ums andere Mal Kopf und Kragen.
Seine Freundin Dorinda steht jedesmal Todesängste aus - Streitereien sind an der Tagesordnung. Trotzdem wollen die beiden heiraten. Bei seinem - erklärt - letzten Einsatz explodiert Petes Maschine. Allerdings landet er nicht im Jenseits, sondern irgendwo zwischen Leben und Tod. Von einem seltsamen Wesen bekommt er noch einen Auftrag: Er soll seinen Mut und sein Können an einen jungen Piloten weitergeben. Als unsichtbarer Schutzengel kommt Pete zu seinen Freunden zurück. Und kriegt alle Hände voll zu tun. Sein Schützling Ted nämlich stellt sich am Steuerknüppel ziemlich dämlich an. Außerdem verliebt sich Ted in Dorinda, die - ein Jahr ist seit Petes Todn vergangen - immer noch um Pete trauert ... Was zu sagen wäreWieder hatte Spielberg seine Fans überrascht: "Always" ist eine sentimentale Schnulze, die auf den ersten Blick so gar nicht ins Œvre passt. Auf den zweiten Blick dann allerdings schon: Ein Film über einen Mann, der viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, um seiner Freundin die notwendige Aufmerksam zu geben. Ähnlich, wie zuvor bei seinen Filmen Unheimliche Begegnung der Dritten Art und E.T. ließ sich Spielberg bei dieser Filmauswahl offensichtlich von seinem Privatleben beeinflussen: Waren die oben genannten Filme Ausdruck seiner Jugendträume, ist diese Neuverfilmung des Spencer-Tracy-Films "A guy named Joe" im Zusammenhang mit seiner Trennung von Amy Irving zu sehen, die ihn belastete. Keine nennenswerten Special Effects, keine Kinder - auch wenn sich Pete Sandich bisweilen benimmt, wie eines - sondern lediglich eine Liebesgeschichte. Die Kritik mochte den Film nicht. Rita Kempley schrieb in der Washington Post vom 22. Dezember 1989, dass man beim Zuschauen einschlafen könne (sleepy update of a Spencer Tracy wartime fantasy). Der Drehbuchautor habe nichts zu sagen. Der Film sei ein unerfülltes Versprechen. Das Lexikon des internationalen Films stellte fest, diese Wiederverfilmung von "A Guy Named Joe" (1943) sei "mit der Verlagerung der melodramatischen Story in die heutige Zeit wenig überzeugend und in der Machart uneinheitlich. Perfekte Action-Szenen und ein paar schöne Beispiele altmodischen Illusionskinos sorgen immerhin für ein gewisses Vergnügen". Der Film wurde in den US-Bundesstaaten Montana, Washington und Utah gedreht. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 29,5 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA 43,9 Millionen US-Dollar ein. Die Rolle des Engels Hap war die letzte Filmrolle von Audrey Hepburn. Schaut man sich den Film ohne den Ballast Spielbergscher Erfolge an, bleibt ein Werk, zu dem Taschentücher unbedingt bereit liegen sollten. Wertung: 7 von 10 D-Mark Die Filme von Steven Spielberg |