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InhaltNew York, New York, what a wonderful town... und das auch noch zu jeder Jahreszeit. Woody Allen hat sie uns in allen seinen Filmen immer wieder auf's schönste präsentiert. Immer aus der Sicht anderer Stadtneurotiker. Jetzt führt er uns durch ein ganzes Jahr im Leben (s)einer Stadt, im Leben einer ganzen Familie. Dieses Leben ist ein wenig verzwickt, die Familie ist groß, verheiratet, geschieden, verschwägert und wieder verheiratet. Wie gesagt, alles ziemlich verworren, am besten überlassen wir Tochter DJ das Erzählen: "Wir sind nicht die Art von Familie, die man gewöhnlich in einer musikalischen Komödie antrifft. Wir haben Kohle. Und wir leben direkt in der Park Avenue, in einer großen Wohnung. Dad ist Rechtsanwalt. Ich nenne ihn Dad, aber eigentlich ist er mein Stief-Dad, denn ich habe ja einen leiblichen Vater, klar? Mein Stiefbruder hat derzeit ein gespanntes Verhältnis zur Familie, weil er ein konservativer Republikaner geworden ist. Anders gesagt: Der abwechselnd in New York und Paris lebende Schriftsteller Joe Berlin, DJs leiblicher Dad, kann nach der Scheidung von Steffi keine passende Frau finden. Steffi, die "Demokratin mit Schuldgefühen", und ihr neuer Ehemann Bob Dandridge, DJs Stief-Dad, fungieren als Berlins Partnerschaftsberater. Sie hören geduldig zu wenn der neurotische Joe über seine Pläne erzählt, vom Eiffelturm zu springen und überlegt, einige Stunden früher tot sein zu können, würde er von New York nach Paris mit einer Concorde statt mit einem anderen Flugzeug fliegen. In Venedig trifft Berlin die verheiratete New Yorker Kunsthistorikerin Von Sidell und verliebt sich in sie. Es stellt sich heraus, dass seine Tochter die Psychiaterin kennt, die Von Sidell als Patientin besucht ...
Was zu sagen wäreKurz und gut: Woody Allen hat wieder zugeschlagen. Es ist alles wie immer, aber es ist alles anders. "Alle sagen: I love You" ist Woodys erstes Musical! Und wieder mit erlesender Besetzung. Wertung: 8 von 11 D-Mark Die Filme von Woody Allen |