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InhaltMarineoffizierin Jordan O'Neil wird Spielball der hohen Politik. Eine Senatorin, die mitten im Wahlkampf steht, wählt Jordan aus, am Rekrutentraining der Eliteeinheit der Navy Seals teilzunehmen. In diesem verschworenen Männerbund stößt die erste Kameradin auf Ablehnung. Ihr Ausbilder, ein Schleifer mit sadistischen Zügen, lässt keine Möglichkeit aus, die Frau verbal und körperlich zu traktieren. Entgegen allen Erwartungen bricht Jordan nicht ein. Im Gegenteil: Sie übersteht die Ausbildung, steht bei einem Einsatz in Libyen ihren Mann. Aber ganz glatt geht's dann doch nicht: Iim Kampfeinsatz wird Jordan vor eine Frage auf Leben & Tod gestellt ...
Was zu sagen wäreWas Alien- und Blade-Runner-Regisseur an dieser Story gereizt hat, bleibt unklar. Wollte er ein feministisches, anti-militaristisches Pamphlet verfilmen? Abgesehen davon, dass Demi Moore für die Rolle der G.I. Jane mit der Goldenen Himbeere für die schlechteste Schauspielerin ausgezeichnet wurde, hielt sich aber die Kritik in den USA in Grenzen. Nicht so in Deutschland. Am deutlichsten äußerte sich der film-dienst 04/1998: "Ein ganz auf den äußeren Effekt hin inszenierter Film, der zwar vorgibt, für Gleichberechtigung einzutreten, diese jedoch durch die Wahl seiner Mittel hintertreibt. Das Ergebnis ist ein ärgerlicher Film, der das Militär distanzlos verherrlicht." Tatsache ist: Es ist auch heute noch unmöglich für eine Frau, an der Ausbildung teilzunehmen oder ein Seal zu werden Wertung: 6 von 11 D-Mark Die Filme von Ridley Scott |