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InhaltDie nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten steht auf dem Spiel. Gangster haben zwei silberne Ringe in ihren Besitz gebracht, die mehr verbergen, als man auf den ersten Blick ahnt: Die Ringe sind Datenträger, auf denen sämtliche Informationen über jeden einzelnen Teilnehmer des amerikanischen Zeugenschutzprogramms gespeichert sind. Weil das FBI nicht mehr weiter weiß, werden Charlie und seine Engel zu Hilfe gebeten. Als die ersten Zeugen sterben, machen sich Natalie, Dylan und Alex an die Arbeit - mit den gewohnten Witz, Charme und Esprit. Es scheint jedoch, als hätten es die Meisterinnen der Spionage diesmal mit einem übermächtigen Gegner zu tun. Oder ist es nur Zufall, dass Ex-Engel Madison Lee am Surf-Strand auftaucht? Mit der tatkräftigen Hilfe ihres treuen Kollegen Jimmy Bosley lösen die Drei Stück für Stück das verzwickte Puzzle. Doch dann wird Dylan mit einem dunklen Kapitel aus ihrer Vergangenheit konfrontiert - und gefährdet damit das Leben ihrer besten Freundinnen ... Was zu sagen wäreDer Film ist in allem der Komparativ seines Vorgängers:
McG - Joseph McGinty Nichol - lässt seiner Vergangenheit als Clipregisseur für IKEA oder Coca Cola freien Lauf und reiht Spot an Clip und Clip an Spot:
Anschließend dürfen die Engel zeigen, was sie detektivisch drauf haben und da stecken sie sowas wie Sherlock Holmes locker in die Tasche. Und dann gibt's aber auch schon die nächsten Clips. Als ich nach dem Film wieder an der frischen Luft stand, hatte ich das meiste schon wieder vergessen. Ich hatte 100 Minuten fitten "Fun" an "Action" und mir war auch nicht immer klar, ob die Action nun gerade der Rettung eines aufgeflogenen Mitglieds aus dem Zeugenschutz-Programm galt oder der Verfolgung einer heißen Spur. Aber das war auch egal. Der Film ist wie ein Hamburger - und damit wie sein Vorgänger: Satt macht er nicht, dafür aber Spaß. Viele freche Stiche gegen TV- und große Kinoproduktionen gibt es, nette Kurzauftritte - Ur-Engel Jacqueline Smith strahlt kurz vorbei, Bruce Willis lässt sich mit graumeliertem Bart nach zwei Minuten erschießen. Und nach sechs Jahren Pause hat Demi Moore ihren ersten Auftritt. Und was für einen. Sie spielt den gefallenen Engel Madison Lee. Gefallene Engel leben in der Hölle und Moore gereicht Lucifer zur gefährlichen Ehre - der ist womöglich schon mit unbekanntem Ziel verzogen. Was für Augen bei la Moore. Hat sie die Haftschalen in schwarz, die Cameron Diaz in himmelblau im Auge hat? Und was für teuflischer Charme. Demi Moore faltet die drei Engel Diaz, Liu und Barrymore handlich und lässt sie in der Handtasche verschwinden. Peinlich ist lediglich, dass Babe Cameron Diaz die Hyper-Clevere zu geben versucht, Babyface Drew Barrymore die harte Motorrad-Braut mit Vergangenheit und die Asiatin Lucy Liu sich als Tochter von John Cleese ausgeben muss. Aber was soll's... es ist doch Kino! Und es scheint, als hätten alle Beteiligten viel Freude bei der Arbeit gehabt. Will man als Zuschauer da Spielverderber sein? Ein bisschen... Wertung: 4 von 6 €uro |