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InhaltDie Kindheit des jungen Blaze ist schrecklich: Die Mutter ist gestorben und sein Vater, ein Trinker, verprügelt ihn ständig und wirft ihn so oft die Treppe hinunter, bis das Kind einen bleibenden Schaden davonträgt. Der leicht behinderte Junge wird in ein Kinderheim gesteckt, wo sich die kommenden Jahre jedoch erst recht qualvoll gestalten. Als Jugendlicher begeht er mit seinem Kumpel George harmlose Straftaten, bis dieser bei einer Stecherei umkommt. Aber George meldet sich aus dem Totenreich, und flüstert Blaze ein, einen größeren Coup zu starten. Um an wirklich viel Geld zu kommen, entführt Blaze schließlich das Baby einer reichen Familie. Allein mit dem Bündel Leben, erwacht in ihm eine ungeahnte Fürsorge. Die Flucht vor dem gigantischen Polizeiaufgebot führt in eine Katastrophe ... aus dem Klappentext Was zu sagen wäre
Die Figuren in Blaze tragen alle bekannten Versatzstücke des King'schen Kosmos. Tumbe Landeier, Sprüche klopfende Schläger, unerotischen Sex, die Kunst, Kopfschmerzen nachspürbar zu beschreiben und die großherzige Unschuld, die doch doch nur ... und damit die große Katastrophe auslöst. Wobei: Die Katastrophe aus dem Klappentext ist - nach King-Maßstäben - eigentlich keine. Es gibt Tote, ja. Aber auch im Klappentext zu "Carrie" war von einem Inferno die Rede, "gegen das die Hölle eines Dante ein lieblicher Garten Eden ist". Ohne das vergleichen zu können: In "Carrie" geht wirklich die Post ab. In "Qual" eher nicht. Es ist eine rührende Entführungs-Geschichte, die etwas lang gerät und bei der die Rückblenden in die Kindheit und Jugend aufregender sind, als die Gegenwart. Aber das kennen wir ja von King: Für Kinder hegt er mehr Sympathie, als für Erwachsene. Auf Kings Website war bereits Ende 2006 zu lesen, dass er die ersten 100 Seiten des Manuskriptes komplett umschreiben musste, um sie der heutigen Zeit anzupassen. Das Buch erscheint unter dem Pseudonym, weil es zur selben Zeit wie die anderen Bachman Bücher entstand. King selbst bezeichnet den Roman als Tränendrücker. Ich habe "Qual" vom 16. bis 20. März 2011 gelesen.
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