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InhaltDerry, Maine. Ein namenloses Grauen versetzt die kleine Stadt an der Osküste der Vereinigten Saaten in Angst und Schrecken. Das "Böse". Die unheimliche Mordserie reißt nicht ab. Mike Hanlon und seine Freunde halten ihren Schwur, den sie vor fünfundzwanzig Jahren getan haben: "es" zu bekämpfen, das Grauen zu beenden... Was zu sagen wäre
Er hat auf diesen Roman hin gearbeitet. Seine Novelle "Stand by me" war so eine Art Fingerübung, eine Kindheit in Maine zu erzählen. Viele Motive tauchen hier wieder auf. Natürlich gibt es die US-üblichen Halbwüchsigen mit Mängeln: ein Dicker, ein Stotterer, einer, der von seinem Vater geschlagen wird; und natürlich gibt es die üblen Halbstarken, die unseren Helden --neben dem "Clown aus der Kanalisation"-- das Leben schwer machen. Überhaupt ist "IT" so etwas wie ein Sammelbecken all jener Figuren, die das King-Universum seit je bevölkern: Schnapsnasen, aufrechte Verlierer und ratlose Helden, die alleine gegen das Böse antreten. Allein der Kampf gegen das spinnenartige Monster irgendwo unter der Erde (und irgendwie auch in einem anderen Universum) ist langweilig. Ich liebe Kings Romane deshalb so sehr, weil sie im allgemeinen in meiner Welt spielen. Klar hatte ich eine andere Kindheit und lebe auch nicht in den USA --was ich meine, ist "unsere Welt", in die sich quasi aus einer parallel existierenden Dimension das Grauen einschleicht, sich zwischen Tür und Angel einnistet und dich dann mit großen, hungrigen Augen anlechzt. Diese komische Spinne da unter der Erde konnte mich nicht mitreißen. Wie nahezu alle Romane von Stephen King wurde auch "IT" verfilmt (Tommy Lee Wallace, USA 1990). Die meisten Verfilmungen sind Müll. Ausnahmen sind "Stand by me - Das Geheimnis eines Sommers" (Rob Reiner. USA 1986) und "Misery" (Rob Reiner, USA 1990), sowie "Die Verurteilten" mit Tim Robbins und Morgan Freeman und "Green Mile" mit Tom Hanks. Das viel gerühmte "Shining" von Stanley Kubrick halte ich für ähnlich schwach, wie schon den Roman --wenn Kubricks Film gegen die TV-Verfilmung auch jeden Vergleich gewinnt. Die "IT"-Verfilmung war als Zweiteiler für das Fernsehen angelegt und da kann man sie sich auch gut ansehen. Chips auf den Tisch, Bierflasche aufmachen, Füße hochlegen und Tim Curry als Clown gewähren lassen. Bloß nicht denken. Dann klappt es.
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