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InhaltAls Dreijährige lässt sie einen Steinregen auf ihr Elternhaus niederregnen, weil ihre Mutter ihr in einem Anfall religiösem Wahns nach dem Leben trachtet. Carietta "Carrie" White, jetzt 16 Jahre alt, wächst in der US-Kleinstadt Chamberlain ohne Vater auf, der vor ihrer Geburt auf einer Baustelle ums Leben gekommen ist. Im Alter von 16 Jahren bekommt Carrie nach dem Sportunterricht unter der Dusche ihre erste Periode, über die sie unwissend und erschrocken ist. Ihre Mitschülerinnen hänseln und demütigen sie deswegen. In der Folge treten einige Fälle von Telekinese als Reaktion auf Beleidigungen, Demütigungen oder Ignoranz ihrer Mitmenschen auf, und Carrie wird sich der Tatsache bewusst, dass diese von ihr ausgehen. Sie denkt neu über die Beziehung zu ihrer Mutter nach, die jegliche Form von Reifung zur Frau und erst recht von Geschlechterliebe als grässliche Sünde darstellt und über Jahre verhindert hat, dass Carrie wie ein normales Mädchen aufwachsen konnte. Für den Ball näht sie sich gegen den erbitterten Widerstand der Mutter ein hübsches Kleid. Ihre Mutter schmiedet unterdessen einen Mordplan gegen ihre Tochter, weil sie darin die einzige Möglichkeit sieht, Carrie vom Satan reinzuwaschen. Zur gleichen Zeit besorgen sich andere Schüler zwei Eimer Schweineblut, mit dem sie Carrie beim Frühlingsball übergießen wollen. Carrie und ihr Begleiter Tommy werden zu König und Königin des Balls gewählt. Als sie auf der Bühne stehen, schüttet Carries Mitschülerin Chris mithilfe eines Zugseils die heimlich unter der Decke befestigten Eimer mit dem Schweineblut über Carrie. Als sich Gelächter breit macht, fühlt sich Carrie von allen hintergangen und rächt sich mit ihren telekinetischen Fähigkeiten. Zunächst schließt sie alle Türen, so dass niemand entkommen kann, setzt dann die Sprinkleranlage in Betrieb und löst damit tödliche Stromschläge durch die Elektrik aus. Schließlich eskaliert ihre Zerstörungswut, und die Schule geht in Flammen auf, wobei sich am Ende nur zwölf Personen retten können. aus dem Klappentext Was zu sagen wäre
King gönnt dem Leser nichts. Schulhof-Mobbing, Amok, Religiöser Wahn, Telekinetik ... die Welt, die sich in der Kleinstadt auftut, ist so normal, so durchschnittlich, so menschlich, wie jede andere. Das macht die Story so verstörend. "Carrie" ist ein Klassiker der modernen Literatur und wahrscheinlich der Stephen-King-Roman schlechthin - dicht gefolgt, natürlich, von es. 1976 wurde das Buch von Brian De Palma mit Sissy Spacek und John Travolta unter dem Titel "Carrie – Des Satans jüngste Tochter" erstmalig verfilmt. Diese Verfilmung gilt als beste Verfilmung des Romans - blieb aber weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Vor allem das Inferno, mit dem Carrie ihre Rache vollzieht, bleibt im Film vergleichsweise mau. Wegen des Erfolgs der DePalma-Verfilmung wurde 1998 das Sequel "Carrie 2 - Die Rache" gedreht. 2002 entstand ein Remake, das sich inhaltlich zwar näher an der Vorlage hielt, jedoch ein völlig anderes Ende hatte. Der Fernsehfilm war eine Pilotsendung zu einer möglichen Serie, die aber wegen schlechter Quoten nicht realisiert wurde. Carries Mutter arbeitet in der Blue Ribbon Wäscherei, wo auch Barton Dawes aus dem Roman Sprengstoff arbeitet und wo in der Kurzgeschichte "Der Mangler" ebendieser Amok läuft. Carrie ist Kings sechster Roman, allerdings der erste veröffentlichte. Zuvor schrieb er das unveröffentlichte Buch The Aftermath, Todesmarsch, das unveröffentlichte Sword in the Darkness, Amok und Menschenjagd. Drei davon wurden unter dem Pseudonym Richard Bachman veröffentlicht.
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