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InhaltEs ist fast zu schön, um wahr zu sein: Zufällig lernt der ehemalige Pianist und seit zehn Jahren als Ingenieur arbeitende Simon Nardis in einem Jazzkeller die Liebe seines Lebens kennen. Und findet dabei auch seine Leidenschaft für den Jazz und das Leben wieder - ganze zehn Jahre lange hatte er sich vom Jazz und Alkohol fern gehalten und mit seiner Frau Suzanne ein angenehmes Dasein gehabt. Nur eine Nacht und ein paar Stunden am Strand sind nötig, und Simon weiß, er kann und will in sein altes „Leben“ nicht zurück. Seine Freiheit hat allerdings einen Preis... Was zu sagen wäre
Christian Gailly entwirft auf 140 Seiten einen Kosmos sehr realer Menschen mit Schwächen und Sehnsüchten, mit Witz und Fehlern. Er lässt seinem Erzähler lange Leine; der kommt ohne ortografisch korrekte Anführungs- und Abführungszeichen bei Dialogen aus und erzählt einfach drauflos. Wunderschön zu lesen, am besten an einem Nachmittag auf der Couch zuhause mit einem schönen Glas Wein. Sie mögen aber kein Jazz? Ich auch nicht!
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