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InhaltIn den Wirren des 6-Tage-Kriegs geht auf den Golan-Höhen eine Atombombe verloren. Über 20 Jahre später finden arabische Terroristen die Bombe, entfernen den atomaren Sprengkopf und bauen sie mit Hilfe russischer Wissenschaftler zu einer funktionierenden Atombobe um. In Washington macht man sich derweil Sorgen um den neuen russischen Präsidenten, der mit markigen Kriegssprüchen unangenehm auffällt. Geheimdienstmann Jack Ryan versucht vergeblich, die US-Behörden vom wahren Charakter des Kreml-Chefs zu überzeugen. Der erkaltete Kalte Krieg droht wieder heiß zu werden. In diesem Szenario gehen Hinweise unter, wonach arabische Terroristen einen Anschlag auf die USA planen. Diesen gelingt es, die frisch gebaute A-Bombe in einem voll besetzten Football-Stadion zur Explosion zu bringen... Was zu sagen wäre
Wie immer bei Clancy erfährt der Leser viel über Geheimdiensttechnik, aber für mich ist auch hier von zentralem Interesse: Leben und Arbeiten in den Korridoren der Macht Washingtons. Das ist jedes Mal ein Genuss. Nach dem 11. September 2001 liest man dieses Buch sicher mit ganz anderen Augen, aber dafür kann nun Clancy nichts, der die Story 10 Jahre früher geschrieben hat und im Folgeroman "Ehrenschuld" sogar noch einen drauf setzte, in dem er einen japanischen Linienjet ins Capitol jagt. Es gibt vier Jack-Ryan-Verfilmungen. Nach "Roter Oktober" übernahm Harrison Ford die Rolle von Alec Baldwin in "Patriot Games" und "Clear and present danger" und Ben Affleck schließlich in "The sum of all fears". Affleck ist eine völlige Fehlbesetzung dieses charismatischen Charakters. Tom Clancys "Jack Ryan"-Romane:
Der Autor: Außerdem schreibt Clancy mehrere Sachbücher zum Thema Militärtechnik und zusammen mit Steve Pieczenik und Martin Greenberg die erfolgreichen Taschenbuchserien "OP-Center", "Net Force" und "Power Plays". Tom Clancy lebt in Maryland. |